Was ist die PRP-Mesotherapie (Haarregenerationsbehandlung)? Wirkung bei AGA und FAGA, Preise und Behandlungsanzahl vom Arzt erklärt

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Haben Sie eines dieser Anliegen?
  • „Ich mache mir Sorgen wegen dünner werdendem Haar, habe aber Bedenken bezüglich möglicher Nebenwirkungen von Tabletten…"
  • „Ich möchte dünner werdendes Haar möglichst natürlich verbessern."
  • „Welche Behandlungsoptionen gibt es eigentlich bei weiblichem Haarausfall (FAGA)?"
  • „Ich habe bereits Tabletten und äußerliche Präparate ausprobiert, konnte aber wegen möglicher Nebenwirkungen nicht dranbleiben…"

Für Frauen mit FAGA ist die Wahl der richtigen Behandlung eine wichtige Entscheidung. Besonders in den letzten Jahren wächst der Wunsch nach natürlichen Behandlungsmethoden mit geringem Nebenwirkungsrisiko.

In diesem Artikel erklärt Ihnen unsere Klinik – eine vom japanischen Gesundheitsministerium zertifizierte Einrichtung gemäß Bereitstellungsplan für Regenerativmedizin – aus fachlicher Sicht verständlich die PRP-Mesotherapie, eine besonders sichere Behandlung auf Basis körpereigener, aus dem eigenen Blut gewonnener Bestandteile. (Zertifizierungsnummer für Bereitstellungspläne der zweiten und dritten Kategorie: NA8230001)

Wir erklären Ihnen aus medizinischer Sicht, warum die PRP-Mesotherapie zunehmend Aufmerksamkeit erhält, für wen sie geeignet ist und wie sie sich von anderen Behandlungsmethoden unterscheidet.

Über den fachlich verantwortlichen Arzt
Kota Ishii, Leiter der Smart Skin Clinic-Gruppe

Ärztlicher Leiter der Smart Skin Clinic Gruppe

Dr. Ishii Kota

Beruflicher Werdegang

- Studium der Humanmedizin an der Juntendo University

- Tätigkeit am Universitätsklinikum der Tokyo Women's Medical University und angeschlossenen Einrichtungen

- Tätigkeit in einer großen ästhetischen Klinik in Tokio

Fachliche Qualifikationen

- Facharzt für Chirurgie (Japanische Gesellschaft für Chirurgie)

- Facharzt für Anti-Aging-Medizin (Japanische Gesellschaft für Anti-Aging-Medizin)

Inhaltsverzeichnis

Für wen die PRP-Mesotherapie geeignet ist

1. Für Personen, denen Sicherheit besonders wichtig ist
  • Da körpereigene, aus dem eigenen Blut gewonnene Bestandteile verwendet werden, ist das Risiko für Allergien oder Abstoßungsreaktionen gering
  • keine systemischen Auswirkungen wie bei Tabletten
  • kein Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen wie eine Hyperkaliämie
  • auch für Personen geeignet, die eine Schwangerschaft planen
2. Für Personen mit Bedenken hinsichtlich Nebenwirkungen
  • Bedenken wegen des Hyperkaliämie-Risikos von Spironolacton
  • Sorge wegen Blutdrucksenkung oder verstärkter Behaarung durch Minoxidil
  • Wunsch, Eingriffe in den Hormonhaushalt zu vermeiden
  • Bedenken wegen körperlicher Veränderungen durch Tabletten
3. Für Personen, die ein natürliches Haarwachstum wünschen
  • Wunsch nach einer Verbesserung durch körpereigene Bestandteile statt künstlicher Wirkstoffe
  • Wunsch, eine Hormontherapie zu vermeiden
  • Wunsch nach Wiederherstellung eines natürlichen Haarwachstumszyklus
  • Wunsch nach einer ganzheitlichen Verbesserung der Haarfollikel-Umgebung
  • Wunsch nach einer allmählichen statt abrupten Veränderung
4. Für Personen, denen Flexibilität in der Behandlung wichtig ist
  • Kombination mit anderen Behandlungen möglich
  • Behandlungsintervalle lassen sich an den Lebensstil anpassen
  • Behandlungspause und Wiederaufnahme vergleichsweise unkompliziert
  • kein täglicher Aufwand durch Tabletten oder äußerliche Anwendung
5. Für Personen, die eine evidenzbasierte Behandlung wünschen
  • vergleichsweise umfangreiche Studiendaten
  • medizinisch nachgewiesene Wirksamkeit
  • langfristige Sicherheit bestätigt
  • weltweit bewährte Behandlungsmethode
Besonders empfehlenswert für
  • Personen, die das Nebenwirkungsrisiko von Tabletten vermeiden möchten
  • Personen, denen die tägliche äußerliche Anwendung zu aufwendig ist
  • Personen, die eine langfristige Verbesserung anstreben
  • Personen, die einen natürlichen Verbesserungsprozess wünschen
  • Personen, die eine Kombination mit anderen Behandlungen erwägen
Zu bedenkende Punkte
  • vergleichsweise hohe Kosten
  • eine gewisse Zeit bis zur spürbaren Wirkung nötig
  • regelmäßige Klinikbesuche erforderlich
  • die Wirkung kann individuell variieren
Zusammenfassung: Für wen die PRP-Mesotherapie empfehlenswert ist

Der Kostenaspekt sollte bedacht werden, dennoch stellt die Behandlung eine sichere Option mit natürlichem Verbesserungspotenzial dar. Für Personen mit Bedenken hinsichtlich Nebenwirkungen anderer Behandlungen oder mit Wunsch nach einer natürlicheren Verbesserung ist sie eine empfehlenswerte Option.

Was ist FAGA?

Was ist FAGA?

FAGA steht für „Female Androgenetic Alopecia" (weiblicher androgenetischer Haarausfall) – eine fortschreitende Form des Haarausfalls, die spezifisch bei Frauen auftritt. Sie tritt häufig bei Frauen ab 40 Jahren auf, in den letzten Jahren jedoch zunehmend auch bei jüngeren Frauen.

Charakteristische Symptome 1. Verringerte Haardichte
  • der gesamte Scheitelbereich wird allmählich dünner
  • der Haaransatz bleibt meist erhalten (wesentlicher Unterschied zum männlichen Haarausfall)
  • ein sich verbreiternder Scheitel in Form eines „Weihnachtsbaummusters" (charakteristisches Symptom)
2. Qualitative Veränderung des Haars
  • die Haare werden zunehmend dünner
  • Fülle und Griffigkeit gehen verloren
  • der Glanz nimmt ab
  • das Haar wird zu weich und schwer zu bändigen
3. Verlaufsmuster
  • diffus: der gesamte Scheitelbereich wird allmählich dünner
  • ein vollständiger Haarausfall tritt meist nicht ein
  • langsamer Verlauf (über mehrere Jahre bis Jahrzehnte)
Leicht erkennbare Anfangssymptome
  • der Scheitel wird zunehmend sichtbar
  • vermehrter Haarausfall beim Haarewaschen
  • die Frisur lässt sich schwerer in Form bringen
  • die Kopfhaut wird zunehmend sichtbar
  • das Haarvolumen nimmt ab
Unterschied zum männlichen Haarausfall (AGA)
  • AGA: begrenzter Haarausfall an Stirn und Scheitel
  • FAGA: diffuse Ausdünnung im gesamten Scheitelbereich
  • bei FAGA kommt es selten zu vollständigem Haarausfall
  • bei FAGA bleibt der Haaransatz meist erhalten
Erkrankungsalter und Häufigkeit
  • am häufigsten in den 40ern und 50ern
  • verstärktes Auftreten rund um die Menopause
  • betrifft schätzungsweise etwa 20 % der japanischen Frauen
  • zunehmendes Auftreten auch bei jüngeren Frauen

Ursache und Mechanismus von FAGA

FAGA setzt grundsätzlich eine „genetische Veranlagung" voraus, auf deren Basis sich die Erkrankung über folgenden Prozess entwickelt und fortschreitet. Ohne genetische Veranlagung tritt die Erkrankung selbst bei den unten beschriebenen Veränderungen in der Regel nicht auf.

1 Genetische Veranlagung: der Ausgangspunkt

Zunächst ist wichtig: Bei FAGA spielt die genetische Veranlagung eine große Rolle.

Durch diese genetische Veranlagung reagieren die Haarfollikel der Kopfhaut empfindlicher auf männliche Hormone (Androgene).

Gibt es in der Familie Fälle von Haarausfall, ist die Wahrscheinlichkeit höher, diese genetische Veranlagung geerbt zu haben.

2 Veränderung des Hormonhaushalts: der Auslöser sichtbarer Symptome
  • mit zunehmendem Alter und der Menopause nimmt das weibliche Hormon Östrogen ab
  • durch den Östrogenrückgang gewinnt der Einfluss der Androgene (männliche Hormone) relativ an Bedeutung
  • Testosteron, ein Androgen, wird in DHT (Dihydrotestosteron) umgewandelt
  • DHT wirkt auf die Haarfollikel ein und fördert das Fortschreiten des Haarausfalls
3 Auswirkung auf die Haarfollikel: das Haar beginnt sich zu verändern
  • DHT bindet an Androgenrezeptoren in den Haarfollikeln, wodurch sich die Wachstumsphase des Haares verkürzt
  • Die Ruhephase verlängert sich, das Haar wird dünner und kürzer
  • Da bei Frauen Androgenrezeptoren über den gesamten Scheitelbereich verteilt sind, breitet sich der Haarausfall diffus aus
4 Sichtbare Veränderung: die Symptomphase
  • die Haardichte im gesamten Scheitelbereich nimmt allmählich ab
  • statt eines vollständigen Haarausfalls an einer bestimmten Stelle dünnt der gesamte Scheitelbereich aus
  • der Scheitel verbreitert sich zum sogenannten „Weihnachtsbaummuster"
Weitere beeinflussende Faktoren

Zusätzlich zu diesen grundlegenden Mechanismen können folgende Faktoren die Symptome beeinflussen:

Ernährungsbedingte Einflüsse
  • Ein Mangel an Eisen oder Zink kann die für das Haarwachstum notwendige Sauerstoff- und Nährstoffversorgung beeinträchtigen, wodurch das Haarwachstum erschwert wird.
Äußere Einflüsse
  • Chemische Behandlungen wie Dauerwellen oder Färbungen können die Haarfollikel und Kopfhaut belasten und die Symptome verschlimmern.
  • Durch chemische Behandlungen verursachte Kopfhautentzündungen können die Durchblutung verschlechtern und das Haarwachstum zusätzlich beeinträchtigen.
FAGA ist also keine Erkrankung mit einer einzigen Ursache, sondern entsteht und schreitet fort durch das Zusammenspiel von genetischer Veranlagung, hormonellen Veränderungen, deren Auswirkung auf die Haarfollikel sowie verschiedenen äußeren Faktoren.

Behandlungsmethoden bei FAGA

Zum besseren Verständnis der Behandlungsmöglichkeiten bei FAGA fassen wir zunächst kurz den Entstehungsmechanismus zusammen:

① Genetische Veranlagung (Grundlage):

genetisch festgelegte Empfindlichkeit gegenüber Androgenen Bei der Entstehung von FAGA spielt die genetische Veranlagung eine große Rolle. Wird die Empfindlichkeit gegenüber Androgenen familiär vererbt, kann sich Haarausfall im Laufe der Zeit entwickeln.

② Veränderung des Hormonhaushalts:

Östrogenrückgang und relativer Anstieg der Androgene Mit zunehmendem Alter und der Menopause sinkt die Östrogenproduktion. Dadurch gewinnt der Einfluss der männlichen Hormone (Androgene) relativ an Bedeutung, wodurch das Fortschreiten des Haarausfalls begünstigt wird.

③ Bindung an Androgenrezeptoren:

DHT-Wirkung in den Haarfollikeln und gestörter Wachstumszyklus Testosteron, ein Androgen, wird in DHT (Dihydrotestosteron) umgewandelt und bindet an die Androgenrezeptoren der Haarfollikel. Dadurch verkürzt sich der Haarwachstumszyklus, und das Haar wird zunehmend dünner.

④ Auswirkung auf den gesamten Scheitelbereich:

fortschreitende Ausdünnung und verringerte Haardichte Charakteristisch für FAGA ist – anders als beim männlichen Haarausfall (AGA) – die diffuse Ausdünnung des gesamten Scheitelbereichs. Statt eines vollständigen Haarausfalls an einer bestimmten Stelle nimmt die Haardichte allmählich insgesamt ab.

Die moderne Medizin bietet für jede dieser Entstehungsphasen unterschiedliche Behandlungsansätze:

1. Behandlung mit Tabletten

Spironolacton(wirkt in Phase 2 & 3)

  • Korrektur des Hormonhaushalts (Verbesserung des relativen Gleichgewichts zu Östrogen)
  • verhindert die Bindung von DHT und reduziert dessen Einfluss auf die Haarfollikel

Minoxidil (Tabletten)(wirkt in Phase 4)

  • verbessert durch gefäßerweiternde Wirkung die Durchblutung und das Umfeld der Haarfollikel
  • verlängert die Wachstumsphase des Haars und fördert das Haarwachstum
2. Äußerliche Behandlung

Minoxidil (äußerlich)(wirkt in Phase 4)

  • verbessert die Durchblutung der Kopfhaut und damit das Umfeld der Haarfollikel
  • aktiviert die Haarfollikel und fördert das Wachstum
  • normalisiert den Haarwachstumszyklus
3. Injektionsbehandlung (Mesotherapie)

PRP-Therapie(wirkt in Phase 4)

  • Aktivierung der Haarfollikel durch aus dem eigenen Blut gewonnene Wachstumsfaktoren
  • Verbesserung des Wachstumsumfelds
  • Förderung natürlicher Haarregeneration

HARG-Therapie(wirkt in Phase 4)

  • Aktivierung der Haarfollikel durch spezielle Wachstumsfaktoren
  • Förderung der Regeneration und Verbesserung des Wachstumsumfelds
  • Verbesserung von Dicke und Dichte des Haars

Exosomen-Therapie(wirkt in Phase 4)

  • Aktivierung der Haarfollikel durch verstärkte Zellkommunikation
  • Verbesserung des Regenerationsumfelds
  • Unterstützung der Haarfollikel-Gesundheit
4. Unterstützende Nahrungsergänzung

Wirkt in Phase 4 (Auswirkung auf den gesamten Scheitelbereich, Ausdünnung des Haars)

  • Verbesserung des Wachstumsumfelds durch Zufuhr wachstumsrelevanter Nährstoffe
  • Zink: unterstützt die Zellteilung in den Haarfollikeln
  • Eisen: unterstützt die Keratinbildung
  • Vitamin D: unterstützt die Gesundheit der Haarfollikel

*Nahrungsergänzungsmittel wirken nicht auf die eigentlichen Ursachen von FAGA (genetische Faktoren, Hormonhaushalt) und übernehmen lediglich eine unterstützende Rolle.

Vergleich der Behandlungsmethoden bei FAGA

Im Folgenden erklären wir für jede Behandlungsmethode ausführlich Wirkmechanismus, Merkmale, Risiken und praktische Hinweise.

1. Behandlung mit Tabletten

A) Spironolacton

Wirkmechanismus:

  • blockiert die Androgenrezeptoren und reduziert den Einfluss von DHT (männliches Hormon)
  • wirkt gegen das für FAGA ursächliche hormonelle Ungleichgewicht

Merkmale der Behandlung:

  • zur Erhaltung der Wirkung ist eine dauerhafte Einnahme nötig
  • bei Absetzen kann der Haarausfall erneut fortschreiten
  • korrigiert vorübergehend den Hormonhaushalt, stellt jedoch keine ursächliche Heilung dar
  • die Wirkung ist häufig erst nach 3 bis 6 Monaten spürbar
  • erfordert eine langfristige ärztliche Begleitung

Risiken und Hinweise:

  • Auswirkungen durch den relativen Anstieg von Östrogen (möglicherweise unregelmäßige Menstruation oder Ausbleiben der Periode)
  • Risiko von Brustspannen oder Brustdrüsenvergrößerung
  • Risiko einer Hyperkaliämie durch Beeinflussung des Elektrolythaushalts (insbesondere Kalium)
  • mögliche Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche oder Müdigkeit
  • regelmäßige Blutuntersuchungen alle 1 bis 3 Monate erforderlich

2. Äußerliche Behandlung

Minoxidil (äußerlich)

Wirkmechanismus:

  • lokale Verbesserung der Durchblutung
  • Aktivierung der Haarfollikel
  • Verlängerung der Wachstumsphase

Merkmale der Behandlung:

  • die Wirkung hält grundsätzlich nur während der Anwendung an
  • bei Absetzen kehrt der Ausgangszustand innerhalb von 3 bis 4 Monaten zurück
  • im Vergleich zu Tabletten geringeres Nebenwirkungsrisiko
  • tägliche Anwendung erforderlich (2× täglich)
  • die Wirkung ist häufig erst nach 3 bis 6 Monaten spürbar

Risiken und Hinweise:

  • anfänglicher Haarausfall (vorübergehender Haarausfall in den ersten Wochen der Anwendung)
  • Reizung der Kopfhaut (Rötung, Juckreiz, Hautirritation möglich)
  • trockene Kopfhaut oder Schuppenbildung (durch den enthaltenen Alkohol)

3. Injektionsbehandlung (Mesotherapie)

A) PRP-Therapie

Wirkmechanismus:

  • Injektion von aus dem eigenen Blut gewonnenen Thrombozyten
  • Aktivierung der Haarfollikel durch Wachstumsfaktoren
  • Förderung natürlicher Haarregeneration

Merkmale der Behandlung:

  • hohe Sicherheit, da körpereigene Bestandteile verwendet werden
  • die Wirkung ist nicht dauerhaft, regelmäßige Behandlungen sind nötig
  • 3 bis 5 Behandlungen bilden üblicherweise einen Zyklus
  • als Erhaltungstherapie empfehlen wir Behandlungen alle 6 bis 12 Monate

Risiken und Hinweise:

  • leichte Schmerzen oder Schwellung direkt nach der Behandlung
  • vorübergehender Bluterguss möglich (ca. 1–2 Wochen)
  • regelmäßige Klinikbesuche erforderlich
  • vergleichsweise hohe Behandlungskosten

B) HARG-Therapie

Wirkmechanismus:

  • Aktivierung der Haarfollikel durch spezielle Wachstumsfaktoren
  • Förderung der Kollagenbildung
  • Verbesserung des Wachstumsumfelds

Risiken und Hinweise:

  • vorübergehende Schwellung oder Bluterguss nach der Behandlung
  • kontinuierliche Behandlung erforderlich
  • vergleichsweise hohe Behandlungskosten

C) Exosomen-Therapie

Wirkmechanismus:

  • Aktivierung der Zellkommunikation
  • Förderung der Regeneration der Haarfollikel
  • Verbesserung des Wachstumsumfelds

Merkmale der Behandlung:

  • vergleichsweise neue Behandlungsmethode
  • Langzeitdaten sind derzeit noch begrenzt
  • kontinuierliche Behandlung erforderlich

4. Unterstützende Nahrungsergänzung (z. B. Pantogar)

Merkmale und Grenzen

  • keine Wirkung auf die eigentlichen Ursachen von FAGA (Hormonhaushalt, genetische Faktoren)
  • dient ausschließlich als unterstützende Maßnahme
  • eine deutliche Verbesserung allein durch Nahrungsergänzung ist nicht zu erwarten
  • eine Kombination mit anderen Behandlungen wird empfohlen

Wichtige Nährstoffe und ihre Wirkung

  • Zink: unterstützt Zellteilung und Regeneration der Haarfollikel
  • Eisen: unterstützt Keratinbildung und Sauerstoffversorgung
  • Vitamin D: unterstützt die Gesundheit der Haarfollikel

Wichtige Überlegungen

1. Zur Wirkung

  • keine der Behandlungsmethoden stellt derzeit eine „vollständige Heilung" dar
  • in den meisten Fällen ist eine kontinuierliche Behandlung nötig
  • bis zur spürbaren Wirkung ist eine gewisse Zeit erforderlich
  • die individuellen Unterschiede sind erheblich

2. Zur Behandlungswahl

  • häufig wird eine Kombination mehrerer Behandlungen gewählt statt einer Einzelbehandlung
  • die Wahl sollte auf individuellem Zustand und Lebensstil basieren
  • Nutzen und Risiken sollten gegeneinander abgewogen werden
  • die Möglichkeit einer langfristigen Fortführung ist wichtig

3. Zur Bedeutung fachärztlicher Beratung

  • Behandlungswahl auf Grundlage einer ausführlichen Diagnose
  • regelmäßige Verlaufskontrolle
  • angemessener Umgang mit Nebenwirkungen
  • fortlaufende Anpassung des Behandlungsplans

Unterschied zur Exosomen-Mesotherapie

PRP-Mesotherapie Exosomen-Mesotherapie
Übersicht Extraktion von Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut, Injektion in die Haarwurzeln Injektion von Exosomen aus Stammzellkulturüberstand
Injektion von Exosomen aus Stammzellkulturüberstand über 10 Jahre Erfahrung und zahlreiche Publikationen zunehmende Studienlage, Langzeitstudien noch in Entwicklung
Herkunft der Bestandteile eigenes Blut (körpereigen) hochwertiger Stammzellkulturüberstand
Wachstumsmechanismus Wachstumsfaktoren aktivieren die Zellen der Haarwurzel Exosomen senden Regenerationssignale an die Haarfollikel
Behandlungsanzahl ca. 3–6 Behandlungen ca. 3–6 Behandlungen
Wirkeintritt spürbar nach 3–6 Monaten (individuell unterschiedlich) spürbar nach 3–6 Monaten (individuell unterschiedlich)
Sicherheit nahezu kein Allergierisiko, da körpereigen Präparat durchläuft diverse Sicherheitsprüfungen
Kosten dank klinikinterner Laboraufbereitung besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis tendenziell höhere Kosten durch aufwendigere Präparateherstellung
Geeignet für Personen, denen Sicherheit, Kosten-Nutzen-Verhältnis und Erfahrungswerte wichtig sind Personen, die mit anderen Behandlungen nicht zufrieden waren, oder Interesse an neuen Technologien haben
PRP und Exosomen sind beides Injektionsbehandlungen auf Basis der regenerativen Medizin. In unserer Klinik empfehlen wir die PRP-Mesotherapie als Hauptbehandlung, da sie in Zuverlässigkeit, Sicherheit und Kosten-Nutzen-Verhältnis überzeugt. Auch die Exosomen-Mesotherapie steht je nach Wunsch und Anliegen zur Verfügung. Welche Methode für Sie am besten geeignet ist, besprechen wir gerne im Rahmen einer kostenlosen Beratung.

Merkmale unserer PRP-Mesotherapie

Injektion des Wirkstoffs direkt in die tieferen Schichten der Kopfhaut

Regenerative Medizin auf Basis des eigenen Blutes

Unsere Klinik ist eine „vom japanischen Gesundheitsministerium zertifizierte Einrichtung gemäß Bereitstellungsplan für Regenerativmedizin"

Umfangreiche Erfahrung mit PRP-Behandlungen

Behandlungsablauf

1

Kostenlose Beratung
Ein Facharzt untersucht Ihren aktuellen Zustand und schlägt Ihnen den passenden Behandlungsplan vor.

2

Blutentnahme
Wir entnehmen Ihnen Blut zur Herstellung von PRP (plättchenkonzentriertem Plasma).

3

PRP-Generierung und -Vorbereitung
Aus Ihrem entnommenen Blut wird PRP aufbereitet, die Wachstumsfaktoren werden aktiviert.

4

Durchführung (Injektion mittels Gerät)
Mit einem speziellen Gerät wird das PRP gleichmäßig in die Kopfhaut injiziert.

5

Nachsorge
Wir schützen die Kopfhaut und geben Ihnen ausführliche Hinweise zur passenden Nachsorge.

Preise

Marktübliche Preise für PRP-Mesotherapie in Tokio

Der marktübliche Preis für eine PRP-Mesotherapie-Anwendung in Tokio liegt derzeit bei etwa 120.000–220.000 ¥ (Stand: Februar 2025).

Preise bei der Smart Skin Clinic

89.800 ¥
254.400 ¥
(84.800 ¥/Sitzung)
399.000 ¥
(79.800 ¥/Sitzung)
5× (Modellpreis)349.000 ¥
(69.800 ¥/Sitzung)

& Dr. Banner (Version mit Anju Suzuki)

Details zur Behandlung

Behandlungsdauer 20–30 Minuten (zzgl. ca. 1 Stunde Wartezeit während der PRP-Herstellung)
Nachsorgetermine mindestens 3 Behandlungen üblich, Intervalle in Absprache mit dem Arzt
Hinweise nach der Behandlung Am Behandlungstag intensiven Sport und Alkohol vermeiden. Duschen ist bereits am selben Tag möglich, bitte die Haare jedoch sanft waschen. Kopfhautmassagen oder starke Reize nach der Behandlung vermeiden. Ab dem Folgetag ist die Rückkehr zum normalen Alltag möglich.
Risiken/Nebenwirkungen Nach der Behandlung können leichte Schwellungen oder Rötungen auftreten (klingen üblicherweise innerhalb von 1–2 Tagen ab). In seltenen Fällen kann ein vorübergehender Bluterguss auftreten (klingt üblicherweise innerhalb einer Woche ab). Die Wirkung kann individuell variieren.

*Sollten nach der Behandlung ungewöhnliche Symptome auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den behandelnden Arzt.

Nachsorge

Tag der Behandlung

  • Vermeiden Sie übermäßigen Sport.
  • Duschen ist möglich (Haare sanft waschen).
  • Verzichten Sie auf eine Kopfhautmassage.
  • Verzichten Sie auf den Konsum von Alkohol.

Ab dem nächsten Tag

  • Normale Haarwäsche möglich
  • Sport kann schrittweise wieder aufgenommen werden
  • Kopfhautpflegeprodukte sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt verwendet werden.

*Der Heilungsverlauf kann individuell unterschiedlich sein. Bei auffälligen Symptomen wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Häufig gestellte Fragen

F. Ist die Behandlung schmerzhaft?+

Die Behandlung der Kopfhaut mag zwar schmerzhaft erscheinen, ist aber tatsächlich nicht so schmerzhaft wie eine Gesichtsbehandlung. Nach der Behandlung kann es zu einem leichten Unbehagen kommen, das jedoch in den meisten Fällen innerhalb weniger Tage abklingt.

F: Wie viele Behandlungen sind erforderlich?+

Grundsätzlich empfehlen wir mindestens drei Behandlungen. Es gibt verschiedene Forschungsergebnisse, und in vielen Fällen ist bereits nach drei Behandlungen eine Wirkung zu beobachten, doch wir bitten um Ihr Verständnis, dass es individuelle Unterschiede gibt.

F. Entsteht nach der Behandlung eine Ausfallzeit?+

Grundsätzlich gibt es kaum Ausfallzeiten, allerdings können nach der Behandlung leichte Rötungen oder Schwellungen auftreten. Diese klingen in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Tagen ab.

F. Kann ich mir direkt nach der Behandlung die Haare waschen?+

Bitte waschen Sie Ihre Haare am Tag der Behandlung nicht; ab dem nächsten Tag können Sie sie schonend waschen. Vermeiden Sie kräftiges Reiben und verwenden Sie ein mildes Shampoo.

F. Nach welcher Zeit ist mit einer spürbaren Wirkung zu rechnen?+

Obwohl es individuelle Unterschiede gibt, spüren die meisten Menschen die Wirkung der Behandlung innerhalb von 3-6 Monaten nach dem Eingriff. Bei fortgesetzter Behandlung sind noch stärkere Effekte zu erwarten.

Sprechen Sie uns zunächst im Rahmen einer kostenlosen Beratung an

Bei uns gibt es keinerlei aufdringliche Verkaufsgespräche oder Zusatzverkäufe. Unsere Fachärzte beraten Sie individuell und passend zu Ihrem Zustand.
Unser Facharzt berät Sie individuell passend zu Ihrem Zustand.

*Ob Sie sich für die Behandlung entscheiden, können Sie erst nach dem Beratungsgespräch festlegen.

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Fachliche Betreuung dieser Seite

Kota Ishii, Leitender Direktor der Smart Skin Clinic

Ärztlicher Leiter / Arzt der Smart Skin Clinic

Ishii Kota

Ishii Kota leitet gruppenweit die Behandlungsstrategie, abgestimmt auf den individuellen Hautzustand jeder Patientin und jedes Patienten. Der Inhalt dieser Seite basiert auf dem Behandlungskonzept unserer Klinik und wurde fachlich von ihm betreut.

Interview mit Ärztlichem Leiter Ishii Kota

Ärztlicher Leiter Ishii Kota spricht über die Behandlungsphilosophie unserer Klinik.

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