Botox-Injektion (Botulinumtoxin-Injektion): Wirkung, Preise, Wirkdauer und Risiken – von unseren Ärzten erklärt


„Welche Wirkung hat eine Botox-Injektion eigentlich?"
„Lässt sich gegen Falten auf der Stirn und an den Augenwinkeln etwas tun?"
„Stimmt es, dass Kiefer-Botox das Gesicht schmaler wirken lässt?"
„Ich möchte etwas gegen übermäßiges Schwitzen und Körpergeruch unternehmen."
Kennen Sie solche Fragen oder Anliegen rund um Botox?
Guten Tag, hier ist die ästhetische Dermatologie Smart Skin Clinic.
In diesem Beitrag erklärt eine auf Injektionsbehandlungen spezialisierte Praxis für ästhetische Dermatologie mit über 24.000 Injektionsbehandlungen pro Jahr ausführlich die Wirkung und Sicherheit von Botox-Injektionen, die benötigte Wirkstoffmenge, die Ausfallzeit sowie den Behandlungsablauf.
*Wenn Sie bereits wissen, wonach Sie suchen, können Sie über das folgende Inhaltsverzeichnis direkt zum gewünschten Abschnitt springen.
Ärztlicher Leiter der Smart Skin Clinic Gruppe
Dr. Ishii Kota
Beruflicher Werdegang
- Studium der Humanmedizin an der Juntendo University
- Tätigkeit am Universitätsklinikum der Tokyo Women's Medical University und angeschlossenen Einrichtungen
- Tätigkeit in einer großen ästhetischen Klinik in Tokio
Fachliche Qualifikationen
- Facharzt für Chirurgie (Japanische Gesellschaft für Chirurgie)
- Facharzt für Anti-Aging-Medizin (Japanische Gesellschaft für Anti-Aging-Medizin)
Was ist Botox?
„Botox" bezeichnet eigentlich das Präparat „BOTOX Vista" des US-amerikanischen Unternehmens Allergan, ein Botulinumtoxin Typ A. Der Name „Botox" ist eine eingetragene Marke von Allergan; umgangssprachlich wird jedoch häufig auch bei Präparaten anderer Hersteller mit Botulinumtoxin Typ A allgemein von „Botox" gesprochen.
Botulinumtoxin-Typ-A-Präparate wurden ursprünglich für medizinische Zwecke wie Lidkrampf (Blepharospasmus) und Schielen entwickelt. BOTOX Vista ist in Japan durch das Gesundheitsministerium (MHLW) für die Behandlung von mimischen Falten im Bereich der Glabella (Zornesfalte) und der Augenwinkel (Krähenfüße) zugelassen.
Das Präparat ist in über 90 Ländern zugelassen und gilt aufgrund jahrzehntelanger Anwendungserfahrung als sehr sicher. Heute wird es außerhalb der offiziellen Zulassung (Off-Label) auch breit für die Behandlung von Stirn und Augenwinkeln eingesetzt.
Was sind mimische Falten?
Mimische Falten entstehen durch die wiederholte Bewegung der Gesichtsmuskulatur beim Lachen oder Stirnrunzeln, wenn sich die Haut dabei faltet.
Junge Haut ist reich an spannkraftgebenden Bestandteilen wie Kollagen, elastischen Fasern und Feuchtigkeit, sodass sich mimische Abdrücke rasch wieder glätten. Mit zunehmendem Alter und durch UV-Einfluss werden die elastischen Fasern geschädigt, sodass sich die Haut schlechter zurückbildet.
Wirkstoff und Wirkmechanismus von Botox
Der Hauptwirkstoff von Botox, das „Botulinumtoxin Typ A", ist ein von Clostridium botulinum gebildetes Protein.
Der Begriff „Toxin" (Gift) mag zunächst beunruhigend klingen; in der ästhetischen Medizin wird jedoch nur eine sehr geringe Menge eingesetzt, deren Wirkung sich auf eine vorübergehende Entspannung der Muskulatur beschränkt. Bei Einhaltung der empfohlenen Dosierung sind daher keine starken systemischen Nebenwirkungen zu erwarten, weshalb das Präparat weltweit breit eingesetzt wird.
Wirkmechanismus von Botox
Botox wird von den Nervenendigungen aufgenommen und unterbricht vorübergehend das „Signal zur Muskelbewegung". Dadurch werden Muskelkontraktionen und mimische Gewohnheiten gehemmt, sodass mimische Falten weniger sichtbar werden. Da diese Wirkung nur vorübergehend ist, bildet der Körper nach einigen Monaten auf natürliche Weise neue Nervenverbindungen, und die Muskelbewegung kehrt zurück.
- Botox-Injektion
- Das injizierte Botox lagert sich an den Nervenendigungen an, die die Muskeln steuern.
- Botox wird in den Nerv aufgenommen.
- Durch die Wirkung von Botox wird die Freisetzung des für die Signalübertragung an den Muskel notwendigen Neurotransmitters Acetylcholin gestoppt.
- Da das Signal nicht mehr ankommt, wird die Muskelkontraktion gehemmt, wodurch Falten und mimische Gewohnheiten weniger auffallen.
- Nach einigen Monaten bildet der Körper auf natürliche Weise neue Nervenverbindungen, und der Muskel bewegt sich wieder wie zuvor.
Wirkung von Botox
Botox kann bei bestimmten Symptomen wirksam sein, bei anderen jedoch nicht.
| Mit Botox gut behandelbare Beschwerden | Mit Botox schwer behandelbare Beschwerden |
| Horizontale Stirnfalten Zornesfalte (Glabellafalten) Krähenfüße (Augenwinkel) Fältchen unter den Augen Bunny Lines Vertikale Fältchen um den Mund „Pflaumenfältchen" am Kinn Vertikale Halsfältchen Schulterverspannungen Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) | Feine horizontale Fältchen unter den Augen Tränensackfältchen Falte zwischen Nase und Wange (Nasolabialfurche) Wangenknochenlinie Nasolabialfalten (Falte von Nase zu Mund) Marionettenfalten (von den Mundwinkeln abwärts) |
Botox hemmt die Muskelbewegung gezielt und verbessert dadurch wirksam Falten und Muskelvorwölbungen, die durch wiederholte Kontraktion der mimischen Muskulatur entstanden sind.
Tiefe, auch in Ruhe sichtbare Falten (dermale Falten), Erschlaffung und Texturveränderungen der Haut, Volumenmangel sowie Beschwerden durch abgesunkenes Fettgewebe fallen dagegen nicht in den Anwendungsbereich von Botox. Bei Erschlaffung und tiefen Furchen eignen sich eher Hyaluronsäure oder Lifting-Behandlungen.
Behandelbare Bereiche (Indikationen)
Horizontale Stirnfalten (Musculus frontalis)
Stirnfalten entstehen durch die Kontraktion des Musculus frontalis beim Hochziehen der Augenbrauen oder bei überraschtem Gesichtsausdruck. Mit nachlassender Hautelastizität im Alter graben sich die horizontalen Falten zunehmend tiefer ein.
Eine Botox-Injektion in die Stirn glättet die gesamte Stirnpartie und verleiht ein jugendlicheres Erscheinungsbild.
Zur Wirksamkeit von Botulinumtoxin-Typ-A-Injektionen im Stirnbereich berichtet die folgende Studie von einer signifikanten Faltenreduktion nach 1–4 Wochen, die auch nach 16 Wochen noch anhielt, ohne Auftreten eines Oberlidptosis und mit guter Patientenzufriedenheit:
Augenwinkelfalten – Krähenfüße (Musculus orbicularis oculi)
Die strahlenförmig vom Augenwinkel ausgehenden feinen Fältchen (Krähenfüße) entstehen durch die Kontraktion des Musculus orbicularis oculi beim Lachen. Vertiefen sich diese Falten, wirkt der Ausdruck schnell älter.
Wichtig ist, die Mimik nicht vollständig stillzulegen, sondern ein angemessenes Maß an Beweglichkeit zu erhalten, um ein natürliches, jugendliches Lächeln zu bewahren.
Zornesfalte (Musculus corrugator supercilii)
Die vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen wirken oft „zornig" oder „missmutig". Sie entstehen durch die gewohnheitsmäßige Anspannung der Muskulatur, die die Augenbrauen hebt und senkt.
Wird diese Falte durch eine Botox-Injektion verbessert, wirkt der Ausdruck insgesamt sanfter und zugänglicher.
Bunny Lines (Nasenrückenfältchen)
Bunny Lines sind feine Fältchen am Nasenrücken, die beim Lachen, Blinzeln oder Rümpfen der Nase entstehen. Der Name rührt von der an einen Hasen erinnernden Form her.
Da sie auch durch altersbedingte Hauterschlaffung oder infolge einer Stirn-Botox-Behandlung auftreten können, ist mitunter eine gleichzeitige Behandlung der umliegenden Muskulatur erforderlich.
Gummy Smile
Beim „Gummy Smile" wird beim Lächeln übermäßig viel Zahnfleisch sichtbar. Eine Ursache ist die starke Aktivität des Musculus levator labii superioris alaeque nasi.
Durch eine gezielte Botox-Injektion lässt sich das Anheben der Oberlippe angemessen dämpfen und ein ausgewogeneres Lächeln erzielen.
Nasenflügel
Ein Grund dafür, dass sich die Nasenflügel beim Lachen seitlich weiten und die Nase dadurch stärker in Erscheinung tritt, ist eine ausgeprägte Nasenflügelmuskulatur (Musculus dilatator naris). Eine Botox-Injektion in diesen Muskel entspannt die Bewegung und verhindert das Aufblähen der Nasenflügel.
Philtrum (Oberlippenrinne)
Das Philtrum ist die senkrechte Rinne zwischen Nase und Oberlippe. Wirkt sie lang, entsteht leicht ein in die Länge gezogener, älter wirkender Ausdruck.
Eine Botox-Injektion in den Musculus orbicularis oris (Ringmuskel um den Mund) hebt die Oberlippe leicht an und verleiht ihr mehr Kontur,wodurch das Philtrum kürzer wirkt – mit einem gesichtsverschmälernden, jugendlichen Effekt.
Mundwinkel
Ist der Muskel, der die Mundwinkel absenkt (Musculus depressor anguli oris), im Vergleich zum mundwinkelhebenden Muskel (Musculus levator anguli oris) übermäßig ausgeprägt, wirken die Mundwinkel dauerhaft nach unten gezogen und der Ausdruck missmutig.
Herabhängende Mundwinkel entstehen vor allem durch erschlaffte Gesichtsmuskulatur oder Mundatmung.
Durch eine Botox-Injektion lassen sich die Mundwinkel leicht anheben,was zu einem freundlicheren Ausdruck führt.
Kinn („Pflaumenfältchen")
Die unebenen „Pflaumenfältchen" (Peau-d'orange-Struktur) in der Kinnmitte entstehen durch übermäßige Kontraktion des Musculus mentalis. Ein zurückliegendes Unterkiefer oder eine Fehlstellung des Bisses kann unbewusste Muskelanspannung auslösen, wodurch die Hautoberfläche uneben wird.
Eine Botox-Injektion glättet die Kinnoberfläche, lässt die Kinnspitze schärfer konturiert erscheinen und verbessert die Profillinie.
Kieferwinkel (Masseter)
Ist der Kaumuskel (Musculus masseter) durch Zähneknirschen oder Kieferpressen stark ausgeprägt, kann der Kieferwinkel breiter wirken und die untere Gesichtshälfte größer erscheinen lassen.
Durch eine gezielte Verkleinerung des Kaumuskels mit Botox lässt sich die Gesichtskontur und Profillinie straffer wirken lassen – mit einem gesichtsverschmälernden Effekt. Zusätzlich kann nächtliches Zähneknirschen reduziert, der Abrieb der Backenzähne verringert, die Belastung des Kiefergelenks gemindert und morgendliche Kieferermüdung verbessert werden.
Bei Männern kann aufgrund der größeren Muskelmasse eine höhere Einheitenzahl erforderlich sein.
Zur Wirksamkeit von Botulinumtoxin-Typ-A-Injektionen im Kaumuskel berichtet folgende Studie von einer sichtbaren Verkleinerung nach 2–4 Wochen sowie einer durchschnittlichen Reduktion der Muskeldicke um 31 % nach 3 Monaten (gemessen per Ultraschall):
Halsfalten (Musculus platysma / „Botox-Lift")
Die vertikalen Halsfalten (Platysma-Bänder) entstehen durch die Anspannung des Musculus platysma. Da Teile dieses Muskels auch die Mundwinkel und die untere Gesichtshälfte nach unten ziehen, tragen sie nicht nur zu Halsfalten, sondern auch zu Erschlaffung im Gesicht bei.
Mit Botox lassen sich nicht nur die Halsfalten verbessern, sondern auch eine straffere Gesichtskontur erzielen.
Schultern (Musculus trapezius)
Bei anhaltend nach vorne geneigter Kopfhaltung, etwa durch Schreibtischarbeit, Smartphone-Nutzung oder einen runden Rücken, verspannt und verdickt sich der Trapezmuskel.
Eine Botox-Injektion in den Trapezmuskel reduziert das Muskelvolumen, glättet die Linie von Hals zu Schulter und lässt den Hals optisch länger wirken.
Achseln
Botox hemmt die Signalübertragung vom Nerv zur Schweißdrüse und verringert dadurch die Schweißproduktion.
Man könnte meinen, Schwitzen habe nichts mit Muskeln zu tun – tatsächlich wird jedoch sowohl die Signalübertragung an die Muskulatur als auch an die Schweißdrüsen über denselben Botenstoff, Acetylcholin, vermittelt.
Besonders wirksam ist die Behandlung bei starkem Achselschweiß, der den Alltag beeinträchtigt. Die Behandlung wird in der Regel 1–2 Mal pro Saison durchgeführt.
Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) gilt in Japan als Hauterkrankung; sind die Diagnosekriterien erfüllt, ist eine Behandlung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung möglich. In der ästhetischen Dermatologie erfolgt die Behandlung grundsätzlich als Selbstzahlerleistung.
Von Hyperhidrose spricht man, wenn eine lokal übermäßige Schweißproduktion ohne erkennbare Ursache seit mindestens 6 Monaten besteht und mindestens 2 der folgenden 6 Kriterien erfüllt sind:
- Erstauftreten der Symptome mit 25 Jahren oder jünger
- Symmetrisch beobachtetes Schwitzen
- kein Schwitzen während des Schlafs
- mindestens eine Episode übermäßigen Schwitzens pro Woche
- familiäre Häufung
- Beeinträchtigung des Alltags durch die Symptome
Unterschied zu Skin-Botox
Während klassisches Botox direkt in die mimische Muskulatur injiziert wird, handelt es sich bei Skin-Botox (Mikro-Botox) um eine Behandlung, bei der eine sehr geringe Menge in die oberflächlichen Hautschichten eingebracht wird.
| Kriterium | Klassisches Botox | Skin-Botox |
| Injektionstiefe | intramuskulär | Dermis bis Faszienoberfläche |
| Injektionsmenge | vergleichsweise hoch | sehr gering, großflächig verteilt |
| Hauptwirkung | Verbesserung mimischer Falten | Verbesserung der Hautqualität, Poren, Talgregulation |
| Einfluss auf die Mimik | Enthalten | Minimal |
Weitere Informationen zu Skin-Botox finden Sie im folgenden Beitrag:
Erforderliche Menge je nach Behandlungsbereich
Die Wirkung von Botox-Injektionen wird in „Einheiten (U)“ als gängiger medizinischer Indikator angegeben.Es ist gängige Praxis, die Pulverformulierung (U) vor der Verabreichung mit physiologischer Kochsalzlösung (cc) zu verdünnen.
| Bereich | Empfohlene Tagesdosis (U) |
| Stirn | 4–12 U |
| Zornesfalte | 10–20 U |
| Augenwinkel | 8–24 U |
| Nasenrücken | 4–8 U |
| Bunny Lines | ca. 6 U |
| Nasenflügel | 5–12 U |
| Philtrum (Oberlippenrinne) | ca. 5 U |
| Gummy Smile | 4–8 U |
| Mundwinkel | 4–10 U |
| Kinn | 8–16 U |
| Kieferwinkel (Masseter) | 30–80 U |
| Schulter | 50–100 U |
| Achseln | 50–100 U |
| Botox-Lift (Platysma) | 40–100 U |
Diese Richtwerte dienen der groben Orientierung; die tatsächlich erforderliche Einheitenzahl ist individuell unterschiedlich und richtet sich nach Muskelmasse, Faltentiefe und Vorbehandlungen. Beim ersten Mal wird häufig mit einer niedrigeren Dosis begonnen und im weiteren Verlauf angepasst.
Da die Wirkung von Botox nach einer Behandlung 3–6 Monate anhält, empfiehlt es sich bei der ersten Behandlung, zunächst niedriger zu dosieren, bei Bedarf nachzudosieren und die Einheitenzahl bei den folgenden Behandlungen schrittweise zu erhöhen.
In unserer Klinik passen wir Einheitenzahl und Injektionsmethode individuell an Ihre Ausgangssituation und Wünsche an.
Für wen Botox geeignet ist – und für wen nicht
| Botox eignet sich für ... | Botox eignet sich eher nicht für ... |
| Personen, die sich an mimischen Falten stören (Stirn, Zornesfalte, Augenwinkel) Personen, deren Mimik oft als „streng" wahrgenommen wird Personen, die sich an einem breiten Kieferwinkel oder einer großen Gesichtsform stören Personen mit starkem Achsel- oder Handschweiß Personen mit Zähneknirschen oder Kieferpressen Personen, die eine Behandlung ohne Skalpell wünschen Personen, die die Ausfallzeit möglichst gering halten möchten Personen, die regelmäßige Auffrischungsbehandlungen wahrnehmen können | Personen mit einem Kontraindikationsrisiko Personen mit ausschließlich tiefen, auch in Ruhe sichtbaren Falten (dermale Falten) Personen, deren Falten überwiegend durch Hauterschlaffung bedingt sind |
Wirkungseintritt, Wirkdauer und Behandlungshäufigkeit
- Wirkungseintritt: nach 2–3 Tagen; im Kaumuskel kann die Wirkung bis zu etwa einem Monat benötigen
- Wirkungshöhepunkt: nach 2–3 Wochen
- Wirkdauer: 3–6 Monate, nicht dauerhaft
- Empfohlenes Behandlungsintervall: alle 3–6 Monate
Botox unterdrückt vorübergehend die Muskelbewegung, indem es verhindert, dass Signale von den Nerven die Muskeln erreichen und ihnen befehlen, sich zu bewegen. Die Wirkung ist jedoch nicht dauerhaft. Wenn sich die Nerven regenerieren, kehrt die Muskelbewegung allmählich zurück. Folglich kehrt die Muskelbewegung mit der Zeit allmählich zurück und die Wirkung lässt langsam nach.
Die Wirkdauer ist individuell unterschiedlich und hängt von der Muskelkraft sowie Lebensgewohnheiten ab (mimische Gewohnheiten, Rauchen, UV-Exposition u. a.).
Anhaltspunkte für die nächste Behandlung
- Morgens fallen Ihnen mimische Falten auf, die vorher nicht störten.
- Falten beim Lachen oder Stirnrunzeln kehren allmählich zurück.
- Die Muskelbewegung wirkt wieder kräftiger.
Botox ist keine einmalige Behandlung – erst durch regelmäßige Wiederholung stellt sich ein stabileres Ergebnis ein. Ein ideales Behandlungsintervall liegt bei etwa 4–6 Monaten.Statt die Wirkung vollständig abklingen zu lassen, empfiehlt es sich, die nächste Behandlung bereits dann durchzuführen, wenn noch etwa 70–80 % der Wirkung vorhanden sind.
Dadurch wird übermäßige Muskelaktivität nach und nach gedämpft, und es kommt zu einer natürlichen „Muskelatrophie" (Verschmälerung), wodurch die Wirkung insgesamt länger anhält. Ein weiterer Vorteil: Da pro Sitzung weniger Wirkstoff benötigt wird, lässt sich mit geringerer Injektionsmenge ein stabiles Ergebnis erzielen.
Lässt die Wirkung spürbar nach, ist dies ein guter Zeitpunkt, über die nächste Behandlung nachzudenken.
Schmerzen bei der Botox-Injektion
Bei der Botox-Injektion kommt es zu einem Einstichschmerz; da jedoch eine sehr feine Nadel verwendet wird, ist dieser gut auszuhalten. Bei Bedarf kann eine Pflaster- oder Cremebetäubung eingesetzt werden, in den meisten Fällen ist jedoch keine Betäubung erforderlich.
Durch Kühlung des betroffenen Bereichs vor der Injektion sowie eine angepasste Injektionsgeschwindigkeit lässt sich der Schmerz während der Behandlung zusätzlich lindern.
Typische Symptome der Ausfallzeit und Gegenmaßnahmen
- Symptome: Schwellung, Rötung und leichte Schmerzen an der Injektionsstelle
- Dauer: mehrere Stunden bis mehrere Tage
- Behandlungsmaßnahmen: Kühlen (Schmerzen, Blutergüsse), Make-up (Rötungen, Blutergüsse)
Durch die Nadelreizung können an und um die Injektionsstelle leichte Schwellungen oder vorübergehende Rötungen auftreten, ebenso wie leichte Schmerzen, die einige Stunden anhalten können. Kühlung des betroffenen Bereichs kann die Schmerzen lindern und dem Auftreten blauer Flecken vorbeugen.
Blaue Flecken sind selten, klingen aber in der Regel innerhalb von etwa 2 Wochen ab. Rötungen und blaue Flecken lassen sich in der Regel gut mit Foundation oder Concealer abdecken; Make-up ist bereits ab dem Folgetag möglich.
Nachsorge – so lässt sich die Wirkung von Botox unterstützen
Wichtige Punkte
- Durchblutungsfördernde Aktivitäten vermeiden
- Feuchtigkeitspflege und Sonnenschutz
- den behandelten Bereich nicht berühren
- bewusst auf die eigene Mimik achten
Es gibt zwei Gründe, den Körper nicht zu erwärmen:
(1) eine verstärkte Durchblutung kann die Wundheilung beeinträchtigen, und (2) Botulinumtoxin ist hitzeempfindlich und kann sich bei Wärme zersetzen, wodurch die Wirkung verloren geht.
Um das Infektionsrisiko über die Einstichkanäle zu vermeiden, sollten Sie den behandelten Bereich möglichst nicht berühren.
Haut mit unsichtbaren Mikroverletzungen hat eine geschwächte Barrierefunktion und reagiert empfindlicher auf äußere Reize. Bei Trockenheit ist die Haut noch anfälliger für Schäden – achten Sie daher auf ausreichende Feuchtigkeitspflege und schützen Sie die Haut vor UV-Strahlung und anderen äußeren Einflüssen.
Botox hemmt nicht nur vorübergehend übermäßige Muskelbewegung, sondern hilft auch dabei, sich der eigenen mimischen Gewohnheiten bewusst zu werden und so künftigen mimischen Falten vorzubeugen.
Innerhalb von 24 Stunden unbedingt vermeiden:
- starke Mimik
- intensiven Sport
- langes Baden
- Sauna
- übermäßiger Alkoholkonsum
Innerhalb von 24 Stunden besser vermeiden:
- starke Mimik
- Baden (Duschen ist möglich)
- Alkohol
- Make-up im behandelten Bereich
Für 1 Woche besser vermeiden:
- Massage des behandelten Bereichs
- intensive Hautpflege (z. B. Retinol, Hydrochinon, Peelings)
Risiken, Vorsichtsmaßnahmen und Nachteile
Auch bei Botox lassen sich Risiken, Vorsichtsmaßnahmen und mögliche Nachteile nicht vollständig ausschließen.
Botox wird jedoch weltweit breit eingesetzt, gilt als sehr sicher, und bei korrekter Durchführung sind Risiken sehr selten.
Allergische Reaktionen / Infektionen
Es kann zu allergischen Reaktionen auf das Präparat oder die Injektionsnadel kommen.
Bei starker Schwellung an der Injektionsstelle, generalisiertem Hautausschlag oder Atemnot ist umgehend ärztliche Hilfe erforderlich. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Antihistaminika.
Da es sich um eine Injektion handelt, besteht zudem ein geringes Infektionsrisiko. Bei Schwellung, Überwärmung oder zunehmenden Schmerzen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Unwohlsein oder Kopfschmerzen
Nach der Injektion kann es durch die Belastung der umliegenden Muskulatur für einige Tage zu leichten Kopfschmerzen oder Mattigkeit kommen.
Diese Beschwerden sind in den meisten Fällen vorübergehend und bessern sich im Zeitverlauf von selbst.
Unerwartete Wirkung auf andere Muskeln
Botox kann sich über die Injektionsstelle hinaus geringfügig ausbreiten. Dies kann in Einzelfällen die Beweglichkeit benachbarter, eigentlich nicht behandelter Bereiche beeinflussen.
Bei korrekter Dosierung und Injektionstechnik gilt dieses Risiko jedoch als sehr gering.
Bildung neutralisierender Antikörper (Botox-Resistenz)
Werden Botox-Behandlungen zu häufig in kurzen Abständen oder mit sehr hohen Dosen durchgeführt, kann sich der Körper daran „gewöhnen", sodass die Wirkung nachlässt. Medizinisch spricht man hier von der „Bildung neutralisierender Antikörper" (Botox-Resistenz).
Um dies zu vermeiden, wird empfohlen, die Dosis pro Sitzung auf 200–300 Einheiten zu begrenzen und mindestens 3 Monate Abstand zwischen den Behandlungen einzuhalten.
Auswirkungen auf die Kaukraft
Nach einer Botox-Injektion in den Kaumuskel kann die Kaukraft vorübergehend nachlassen. In der Regel gewöhnt sich der Körper jedoch innerhalb von etwa einer Woche daran, sodass keine wesentliche Beeinträchtigung des Alltags zu erwarten ist.
Bereichsspezifische Risiken
- Injektion in die Stirn: Schweregefühl im Augenlid (Ptosis)
- Injektion in die Zornesfalte: hochgezogene Brauen („Spock-Brow"), abgesenkte Braue am äußeren Rand, veränderte Augenbrauenform
- Injektion in die Augenwinkel: nach außen gekipptes Unterlid oder kleiner wirkende Tränensäcke
- Sonstiges: asymmetrisches Ergebnis
Leider gibt es keine Möglichkeit, diese Symptome sofort rückgängig zu machen. Da die Wirkung von Botox jedoch innerhalb von 4–6 Monaten von selbst nachlässt, bilden sich diese Effekte im Zeitverlauf zurück. Zudem lassen sich alle genannten Risiken durch eine präzise Injektion durch einen mit der Anatomie vertrauten Arzt weitgehend vermeiden.
Kontraindikationen und besondere Vorsicht bei bestimmten Personengruppen
- Schwangere und stillende Frauen: kontraindiziert, da die Sicherheit für Fötus bzw. Säugling nicht belegt ist; nach der Behandlung wird für 3 Monate eine Verhütung empfohlen
- Allergie gegen Botulinumtoxin: bei bekannter Allergie in der Vorgeschichte kontraindiziert
- Neuromuskuläre Erkrankungen: kontraindiziert bei Myasthenia gravis, amyotropher Lateralsklerose (ALS) und Lambert-Eaton-Syndrom
- Einnahme bestimmter Medikamente: Vorsicht bei Aminoglykosid-Antibiotika und Muskelrelaxantien
- Gerinnungsstörungen: erhöhtes Blutungsrisiko
- Immunsuppression: erhöhtes Infektionsrisiko zu berücksichtigen
- Infektionen oder Entzündungen im Injektionsbereich: verminderte Wirksamkeit, Risiko einer Ausbreitung der Infektion
- Personen unter 18 Jahren: aufgrund fehlender belegter Sicherheit grundsätzlich nicht empfohlen
Weitere Einzelheiten erfragen Sie bitte direkt in unserer Klinik.
Vor- und Nachteile von Botox
| Vorteile | Nachteile |
| kurze Behandlungsdauer geringe Schmerzen während der Behandlung Nahezu keine Ausfallzeiten | Wirkungseintritt benötigt etwas Zeit Wirkung ist nicht dauerhaft bereichsspezifische Risiken (z. B. an der Stirn ein Risiko für schwerer zu öffnende Augen) |
Kombination mit anderen Behandlungen
Behandlungen mit synergetischer Wirkung
Botox wirkt sehr gut gegen „mimische Falten durch Muskelbewegung" – Falten haben jedoch nicht nur diese eine Ursache. Häufig spielen auch eine nachlassende Hautqualität und altersbedingte Erschlaffung eine Rolle. Durch die Kombination mit weiteren Behandlungen lässt sich ein natürlicheres, ganzheitlicheres Verjüngungsergebnis erzielen.
Photofacial
Spezielles Licht (IPL) wirkt auf Pigmentflecken, ungleichmäßigen Teint und erweiterte Poren, regt die Kollagen- und Elastinbildung an und verbessert die Hautstruktur insgesamt. Die Kombination aus Botox gegen mimische Falten und einer Gerätebehandlung zur Hautverbesserung sorgt für ein noch jugendlicheres Gesamtbild.
Volnewmer
Mittels Radiofrequenz (RF) wird die Kollagenbildung in der Dermis angeregt, das Fettgewebe gestrafft und die Hautspannkraft verbessert – mit Wirkung gegen Erschlaffung. Geeignet bei tiefen, erschlaffungsbedingten Falten und Nasolabialfalten.
Juvelook Volume (Lenisna) — Injektion
Eine Hautverjüngungsbehandlung mit einem Präparat aus nicht quervernetzter Hyaluronsäure und Polymilchsäure (PDLLA). Im Vergleich zu Juvelook besitzt es größere Partikel, wirkt tiefer in der Haut und eignet sich besonders für einen Volumenaufbau. Die Bildung von Kollagen und Elastin wird gefördert, wodurch die Behandlung bei tiefen Falten wie Nasolabialfalten oder Stirnfalten wirksam ist.
GOURI-Injektion
Ein flüssiges Injektionspräparat auf Basis von PCL (Polycaprolacton), das straffend wirkt und Erschlaffung verbessert. PCL wird auch für medizinische Fäden verwendet, wird im Körper allmählich abgebaut und regt dabei über einen langen Zeitraum die Kollagenbildung an, wodurch erschlaffte Bereiche gestrafft werden. Die Behandlung ist an Stirn, Augenpartie, Wangen und Mundbereich möglich; erste Effekte sind meist nach einigen Tagen bis zu einem Monat spürbar.
Hinweise zur Kombinationsbehandlung
Die Kombination von Botox mit anderen Behandlungen kann zu einer starken synergetischen Wirkung führen – dabei sind jedoch folgende Punkte zu beachten:
- Anpassung der Behandlungsabstände erforderlich
Manche Behandlungen lassen sich am selben Tag kombinieren, bei anderen ist es sinnvoll, mehrere Wochen Abstand einzuhalten. Sprechen Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt ab. - Die Erfahrung des Arztes entscheidet über das Ergebnis
Bei der Kombination mehrerer Behandlungen ist es entscheidend, sich einem Arzt anzuvertrauen, der die Gesichtsstruktur und den Grad der Hautalterung ganzheitlich beurteilen kann – das ist die Grundlage für ein natürliches, jugendliches Ergebnis.
Was passiert bei regelmäßiger Botox-Anwendung?
- Die Wirkung lässt sich leichter aufrechterhalten.
- Neuen mimischen Falten kann vorgebeugt werden.
Bei regelmäßiger, angemessener Anwendung von Botox verschmälert sich die mimische Muskulatur allmählich, sodass die Wirkung mit geringerer Einheitenzahl erhalten werden kann. Zudem lässt sich durch die Hemmung der Muskelbewegung auch der Entstehung neuer Falten vorbeugen.
Um Nebenwirkungen und Risiken zu vermeiden, sollten Behandlungsabstände sowie die jährliche Gesamteinheitenzahl eingehalten und eine Überdosierung vermieden werden.
Verschiedene Botox-Präparate
Die Smart Skin Clinic bietet zwei Arten von Präparaten an: „Botox Vista®” und „Botulax”.
Beide Präparate zeigen bei sachgerechter Anwendung eine gute Wirkung, unterscheiden sich jedoch im Zulassungsstatus und in ihren Eigenschaften.
In unserer Klinik ermitteln unsere Ärztinnen und Ärzte im Beratungsgespräch Ihre Anliegen und Wünsche und empfehlen Ihnen das passende Präparat.
Botox Vista® (Allergan Inc./USA)
Das einzige in Japan durch das Gesundheitsministerium (MHLW) zugelassene Präparat. Es verfügt über eine langjährige weltweite Anwendungserfahrung und gilt als besonders sicher und zuverlässig in der Wirkung. Empfehlenswert für Erstbehandlungen und für alle, die der Sicherheit oberste Priorität einräumen.
Quelle:Botox Vista
Botrax (Hugel Inc./Südkorea)
Ein von der südkoreanischen Zulassungsbehörde MFDS (früher KFDA) zugelassenes Präparat, das in Japan nicht zugelassen ist.
Es wurde in Anlehnung an BOTOX Vista entwickelt und gilt als eine Art „generikaähnliches Präparat" – eine beliebte Wahl für Patientinnen und Patienten, denen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig ist.
Quelle:Bügler Unternehmen
Weitere Präparate
International werden auch Präparate wie Xeomin (Merz, Deutschland) und Dysport (Ipsen, Großbritannien) eingesetzt. Diese sind in Japan jedoch nicht zugelassen und werden derzeit nicht in unserer Klinik angeboten.
So gelingt die Behandlung ohne unerwünschtes Ergebnis
Botox gilt bei sachgerechter Anwendung als sehr sicher – um Risiken jedoch möglichst gering zu halten, können Sie selbst einiges beitragen.
Einen erfahrenen Arzt wählen
Bei Botox hängt das Ergebnis stark von Injektionsort, -menge und -tiefe ab.
Wer sich einem Arzt mit fundierter anatomischer Kenntnis und ausreichender Erfahrung anvertraut, vermeidet unnatürliche Mimik oder Asymmetrien.
Ziehen Sie Fallbilder und Erfahrungsberichte zurate.
Das Beratungsgespräch sorgfältig nutzen
Es ist wichtig, im Vorfeld klar zu benennen, was verbessert werden soll und ob Natürlichkeit im Vordergrund steht. Weichen die Vorstellungen von Arzt und Patient voneinander ab, steigt das Risiko eines unerwarteten Ergebnisses. Gehen Sie erst dann in die Behandlung, wenn Sie im Beratungsgespräch alle Fragen geklärt haben.
Angemessene Abstände und Dosierungen einhalten
Zu kurze Behandlungsintervalle oder eine unnötig hohe Dosierung erhöhen das Risiko. Empfohlen wird in der Regel eine fortlaufende Behandlung im Abstand von 4–6 Monaten.
Nachsorge
Wie Sie sich nach der Behandlung verhalten, beeinflusst das Ergebnis.
Direkt nach der Behandlung sollten Sie auf starke Massagen, Alkohol und intensiven Sport verzichten. So lässt sich vermeiden, dass sich der Wirkstoff unkontrolliert ausbreitet oder die Wirkung vorzeitig nachlässt.
Behandlungsablauf
Bequeme Buchung per Smartphone. Über unser Online-Buchungssystem oder telefonisch können Sie jederzeit einen für Sie passenden Termin vereinbaren – für Erst- wie Folgebesuche rund um die Uhr.
Ein einfacher, „smarter" Check-in: Nennen Sie einfach Ihren Namen – der Rest läuft über das IT-System der Klinik. Bei Ihrem ersten Besuch bitten wir Sie, einen kurzen Anamnesebogen auszufüllen.
Sprechen Sie offen über Ihre Anliegen; es erfolgt kein aufdringlicher Verkauf
Nach Desinfektion und Markierung erfolgt bei Bedarf eine Kühlung.
Die Einheitenzahl wird individuell auf den gewünschten Bereich abgestimmt, und die Injektion erfolgt unter fortlaufender Kommunikation mit Ihnen.
Behandlungsdauer: ca. 10–15 Minuten (je nach Bereich unterschiedlich)
Ausführliche Erklärung zur Pflege der Behandlungsstelle und alltäglichen Verhaltenshinweisen; bei Bedarf empfehlen wir zudem geeignete Präparate und Pflegeprodukte zur Vorbeugung und Erhaltung des Ergebnisses
Nach der Behandlung können Sie sofort in Ihren Alltag zurückkehren. Make-up ist ab dem folgenden Morgen möglich.
Bei Fragen oder Bedenken können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
- Tut Botox weh?
-
Da eine sehr feine Nadel verwendet wird, ist der Schmerz minimal.
Zur zusätzlichen Schmerzlinderung kühlen wir den Bereich vor der Injektion, passen die Injektionsgeschwindigkeit an und sorgen für eine möglichst entspannte Atmosphäre. - Zeigt sich die Wirkung sofort nach der Behandlung?
-
Die Wirkung von Botox setzt in der Regel ab etwa 2–3 Tagen nach der Injektion allmählich ein. Die meisten Patientinnen und Patienten berichten – individuell unterschiedlich – innerhalb von 2 Wochen von einem zufriedenstellenden Ergebnis.
- Wie lange dauert die Ausfallzeit?
-
An der Injektionsstelle kann es für einige Stunden bis Tage zu Schwellung, Rötung und leichten Schmerzen kommen. Diese lassen sich in der Regel gut mit Make-up abdecken.
- Ist Botox sicher?
-
Botox wird bereits seit den 1970er-Jahren medizinisch eingesetzt und ist auch für die ästhetische Anwendung seit 2002 von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zugelassen – die Sicherheit gilt als gut belegt.
- Besteht ein Allergierisiko?
-
Schwere allergische Reaktionen auf Botox sind äußerst selten. Wer jedoch in der Vergangenheit bereits eine Allergie auf Botox entwickelt hat, darf das Präparat nicht erneut erhalten.
- Wirkt die Mimik danach unnatürlich?
-
Bei fundierter anatomischer Kenntnis und einer präzisen, angemessen dosierten Injektion lässt sich eine natürliche Mimik bewahren und gleichzeitig eine wirksame Faltenverbesserung erzielen. Wählen Sie daher eine vertrauenswürdige Klinik.
- Ist die Behandlung auch für Männer möglich?
-
Ja, die Behandlung ist für Frauen und Männer gleichermaßen möglich. Da Männer in der Regel über mehr Muskelmasse verfügen, kann eine höhere Einheitenzahl als bei Frauen erforderlich sein.
- Gibt es Einschränkungen im Alltag nach der Behandlung?
-
Grundsätzlich sind keine großen Einschränkungen im Alltag notwendig. Um die Wirkung zu maximieren und Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten Sie jedoch Hinweise wie „Aktivitäten mit Körpertemperaturanstieg vermeiden" und „den behandelten Bereich nicht übermäßig berühren" beachten.
- Wie oft ist eine Behandlung erforderlich?
-
Je nach Muskelmasse und Lebensstil individuell unterschiedlich, als Richtwert gelten jedoch 4–6 Monate. Bitte halten Sie einen Mindestabstand von 3 Monaten zwischen den Behandlungen ein.
- Lässt sich die Behandlung mit anderen ästhetischen Behandlungen kombinieren?
-
Details zu Kombinationsbehandlungen und den passenden Behandlungsabständen besprechen wir gerne ausführlich im Beratungsgespräch.
Beispiele für gut kombinierbare Behandlungen: Hyaluronsäure-Injektion (bei tiefen Falten), Photofacial (Hautqualität), Fadenlifting (Erschlaffung), Skin-Botox (Hautqualität)
Beispiele für ungünstige Kombinationen: gleichzeitige Anwendung eines weiteren Botulinumtoxin-Präparats, durchblutungsfördernde Behandlungen am selben Ta
Preisgestaltung bei Botox-Behandlungen
Manche Patientinnen und Patienten empfinden die Preisgestaltung bei Botox als unübersichtlich.
Anders als bei vielen anderen Behandlungen ist oft nicht klar, wofür genau bezahlt wird und was die Einheit „U" eigentlich bedeutet. Im Folgenden erläutern wir die gängigen Abrechnungsmodelle für Botox.
Vergleich der gängigen Abrechnungsmodelle
Die Preisgestaltung für Botox-Injektionen unterscheidet sich von Klinik zu Klinik. Am gebräuchlichsten sind die Abrechnung „nach Einheiten" und die Abrechnung „nach Behandlungsbereich".
| Modell | Merkmale | Vorteile | Zu beachten |
| Nach Einheiten (Units) | Der Preis richtet sich nach der verwendeten Einheitenzahl | individuelle Anpassung an Muskelkraft und Beschwerdebild möglich; Wirkstoffmenge transparent und vergleichbar | Gesamtpreis kann je nach benötigter Einheitenzahl stark variieren; Gesamtsumme sollte vor der Behandlung geklärt werden |
| Nach Behandlungsbereich | Für Bereiche wie „Stirn", „Zornesfalte" oder „Augenwinkel" gilt ein Festpreis | übersichtliche, planbare Kosten; geringes Risiko unerwarteter Zusatzkosten; teils Rabatte bei mehreren Bereichen | Festpreis unabhängig von der tatsächlich benötigten Einheitenzahl; bei geringem Bedarf ggf. vergleichsweise teurer |
*Die Dosierung von Botox wird in der Regel nicht in ml oder ccm, sondern in „Einheiten (U, Units)" angegeben.
In unserer Klinik rechnen wir grundsätzlich nach Behandlungsbereich ab. Durch die transparente Preisangabe wissen Sie bereits vor der Behandlung, mit welchen Gesamtkosten Sie rechnen können – auch für Erstbehandlungen gut planbar.
Wesentliche Einflussfaktoren auf den Preis
- verwendetes Präparat
- Besonderheiten des Behandlungsbereichs
- Konzept und Ausstattung der jeweiligen Klinik
Diese Faktoren können dazu führen, dass der Preis für denselben Bereich unterschiedlich ausfällt. Ein durch das Gesundheitsministerium zugelassenes Präparat ist aufgrund der belegten Sicherheit tendenziell teurer; Behandlungen am Kaumuskel (Kieferwinkel) oder bei Hyperhidrose erfordern aufgrund der größeren Fläche mehr Einheiten. Auch die Erfahrung des Arztes sowie der Umfang der Nachsorge fließen in der Regel in den Preis ein.
Preise bei der Smart Skin Clinic
Diese unterscheidet sich von „cc“ und „ml“.
Die „Einheit (U)“ ist bei Botulinumtoxin ein medizinischer Maßstab, der in allen Kliniken einheitlich verwendet wird.
| Beschreibung | Koreanisches Präparat (Botulax) | Preis pro Bereich | Allergan (BOTOX Vista) PREMIUM | Preis pro Bereich |
|---|---|---|---|---|
| 1 Bereich | 11.800 ¥ | 11.800 ¥ | 16.800 ¥ | 16.800 ¥ |
| 2 Bereiche | 18.400 ¥ | 9.200 ¥ | 30.400 ¥ | 15.200 ¥ |
| 3 Bereiche | 25.500 ¥ | 8.500 ¥ | 43.500 ¥ | 14.500 ¥ |
| Jeder weitere Bereich (ab dem 4.) | - | 7.600 ¥/ Bereich | - | 13.800 ¥/ Bereich |
| Bereich / Menge | Koreanisches Präparat (Botulax) | Allergan (BOTOX Vista) PREMIUM |
|---|---|---|
| Kiefermuskel (Masseter) 40 U | 14.800 ¥ | 28.600 ¥ |
| Kiefermuskel (Masseter) 80 U | 28.800 ¥ | 51.400 ¥ |
| Botox-Lifting (Platysma) 40 U | 34.800 ¥ | 48,600 ¥ |
| Schulter 50 U | 19.800 ¥ | 35.800 ¥ |
| Schulter 100 U | 38.800 ¥ | 65.800 ¥ |
| Achsel 100 U | 29.800 ¥ | 54.800 ¥ |
| Achsel 200 U | 57.800 ¥ | 100.000 ¥ |
Weitere Informationen im Überblick
| Kriterium | Beschreibung |
| Behandlungsdauer | ca. 5–15 Minuten (ohne Beratungsgespräch) |
| Empfohlene Häufigkeit | empfohlen wird eine Behandlung alle ca. 3–6 Monate |
| Ausfallzeiten | einige Stunden bis Tage |
| Behandlung am Tag der Beratung | möglich |
| Make-up | zur Infektionsprophylaxe erst ab dem Folgetag empfohlen |
| Hautpflege | direkt nach der Behandlung möglich |
| Duschen | am Behandlungstag möglich |
| Schmerz | leichtes Piksen bei der Injektion |
*Individuell unterschiedlich.
Rechtliche Hinweise
Die Botox-Behandlung umfasst den Einsatz eines in Japan nicht zugelassenen Arzneimittels. Das bei der Behandlung verwendete Arzneimittel wurde nach ärztlichem Ermessen unserer Klinik im Wege der Direkteinfuhr (Personal Importation) beschafft.
Informationen zu Arzneimitteln, bei denen beim persönlichen Import besondere Vorsicht geboten ist, finden Sie hier:
Japanisches Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales – „Hinweise zu Arzneimitteln beim persönlichen Import"
Botox-Injektionen bei der Smart Skin Clinic
Botox-Injektionen bieten ein breites Wirkspektrum – von der Verbesserung mimischer Falten und eines ausgeprägten Kieferwinkels bis hin zur Behandlung von Hyperhidrose. Durch regelmäßige Anwendung lässt sich ein wirksameres, länger anhaltendes Ergebnis erzielen, und auch der Entstehung neuer mimischer Falten kann vorgebeugt werden.
Bei der Smart Skin Clinic können Sie zwischen dem durch das Gesundheitsministerium zugelassenen BOTOX Vista und dem preislich attraktiven Botulax wählen. Wir legen unsere Preise transparent offen und bieten Rabatte bei gleichzeitiger Behandlung mehrerer Bereiche sowie für Stammkundinnen und Stammkunden.
Bei Fragen oder Anliegen rund um die Botox-Injektion sind Sie herzlich zu einer kostenlosen Beratung eingeladen.
Quellen
Japanische Gesellschaft für Dermatologie
Fachliche Betreuung dieser Seite

Ärztlicher Leiter / Arzt der Smart Skin Clinic
Ishii Kota
Ishii Kota leitet gruppenweit die Behandlungsstrategie, abgestimmt auf den individuellen Hautzustand jeder Patientin und jedes Patienten. Der Inhalt dieser Seite basiert auf dem Behandlungskonzept unserer Klinik und wurde fachlich von ihm betreut.
Interview mit Ärztlichem Leiter Ishii Kota
Ärztlicher Leiter Ishii Kota spricht über die Behandlungsphilosophie unserer Klinik.
Standorte
Klinik Jimbocho
101-0054 Tokio
EX Kanda Nishiki-cho Building 8F (allgemeine Rezeption), 3-16-1 Kanda Nishiki-cho, Chiyoda-ku, Tokyo 7F
Öffnungszeiten: 11:00-20:00, Montag-Freitag / 10:00-19:00, Samstag und Sonntag.
Klinik Yokohama
221-0835 Yokohama
2F TS Plaza Building, 2-23-2, Tsuruya-cho, Kanagawa-ku, Yokohama, Kanagawa
Öffnungszeiten: 10:00-19:00.
Klinik in Hatchobori
Postleitzahl 104-0032
2. Stock, Tokyo NS Building, 2-29-4 Hatchobori, Chuo-ku, Tokio
Öffnungszeiten: 10:00–19:00 Uhr (13:00–14:00 Uhr geschlossen) / Ruhetage: Montag und Donnerstag
Zur fachärztlichen Betreuung dieser Website
Diese Website wird unter fachlicher Verantwortung der Ärzte der Smart Skin Clinic betrieben.
Diese Seite wurde geändert und ist im Juni 2018 in Kraft getreten. Leitlinien für medizinische Werbung Diese Seite wurde auf Grundlage der im Juni 2018 novellierten und in Kraft getretenen Richtlinien für medizinische Werbung erstellt.
- Verantwortungsbereich der Fachaufsicht: Behandlungsbeschreibung, Risiken/Nebenwirkungen, Preisangaben
- Letztes Überprüfungsdatum: 1. August 2026
![Offiziell] Smart Skin Clinic - Gruppe für kosmetische Dermatologie (Jimbocho und Yokohama)](https://smartskin-clinic.com/wp-content/uploads/2023/05/Smart-skin-clinic-ロゴ500-×-100-px.png)
